ES GEHT NICHT NUR UMS GELD


Es geht nicht nur ums „Geschäft“, auch nicht nur um ein „Modell“,
wie man Geld verdient.

Es geht um die ganzheitliche Substanz des unternehmerischen Impulses zu erfassen und festzustellen, was darin zum Tragen (Idee, Leben) kommt und wen und was er trägt.

Was für eine „Arbeit“ muss verrichtet und welche Fähigkeiten müssen entwickelt werden?

Was ist der Bedarf (Mangel), was wird produziert, was wollen wir im Ergebnis sehen, erleben (Gewinn, Erfüllung)?

Welches Bild / welcher Wille aus der Zukunft begegnet uns darin?

Wie verbindet sich der noch nicht ausgeformte Wille aus der Zukunft mit dem Impuls der unternehmerischen Initiative eines Menschen?

Wie verbindet und verändert sich sein Wesen und welche neuen Formen und Zusammenhänge bilden sich in den Wirkungsfeldern seiner Gegenwart (Transformation, Integration)?

Wie verbinden sich Unternehmer/Innen und Unternehmen (die Freiheit des Individuums in der sozialen Gestaltungsaufgabe)?

Wie kommen andere Menschen in diesen Zusammenhang hinein und wie wird ein unternehmerischer Impuls zu einem gemeinsamen Anliegen?

Wer ist Träger des Unternehmens – Person und Anliegen (Freude, Glück, Form, Komposition, Verantwortung, Risiko, Scheitern)?

Wie kommt das Ego in das Ich. Das Ich als Zugang zum Du – und wie kommt es zum „Wir“ (Konkurrenz / Wettbewerb vs. Zusammenwirken / Kooperation)?

Welche Bedeutung hat das Unternehmen im Ganzen in und für seine Mitwelt, d.h. – individuell, regional, national und global?

Wann betrachten wir den Zweck eines Unternehmens als erfüllt und wie kommen wir auch wieder aus der Form heraus / zu einer neuen Form?

Der Anfang vom Ende her – integrativ gedacht…

*Die Kunst des sozialen Bauens: Beiträge zu Wilhelm Schmundt Taschenbuch – Ungekürzte Ausgabe, FIU-Verlag 1992